Geschlechtersensible Sprache bzw. Gendern hat zum Ziel, alle Geschlechter explizit mitzunennen. So soll Sprache in Bezug auf Geschlecht diskriminierungsfrei gestaltet werden. Dies lässt sich auf unterschiedliche Arten umsetzen. Bekannt ist mittlerweile das sogenannte Gendersternchen(*). Dieses steht bei Personenbezeichnungen auch für Geschlechter, die nicht (nur) männlich oder weiblich sind. ‚Lehrer*innen‘ meint also nicht nur männliche Lehrer und weibliche Lehrerinnen, sondern auch Lehrende, die nicht unter eine dieser beiden Kategorien fallen. Auch die Nutzung neutraler Formulierungen wie ‚Lehrkräfte‘ ist eine Möglichkeit der geschlechtssensiblen Sprache.
Im Sport ist es sinnvoll, bereits auf Ebene der Vereinssatzung Sportler*innen, Trainer*innen und weitere Beteiligte mit geschlechtersensibler Sprache zu benennen. Darüber hinaus empfiehlt sich das Ersetzen männlicher Begriffe wie ‚Mannschaft‘ durch geschlechterinklusive Bezeichnungen wie ‚Team‘. Fachbegriffe wie die ‚Mann-Verteidigung‘ lassen sich ebenfalls anpassen – diese wurde etwa bei der Basketball-Europameisterschaft der Frauen 2025 von Kommentator*innen bereits als ‚Person-Verteidigung‘ bezeichnet.