Queerfeindlichkeit bezeichnet die Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen, die nicht der Cis-Heteronorm entsprechen. Sie kann zu sozialer Ausgrenzung, Mobbing, Gewalttaten und anderen Formen der Unterdrückung führen. Queerfeindlichkeit findet dabei nicht allein auf individueller Ebene statt – vielmehr ist sie institutionell verankert. Das bedeutet, dass sie sich in Gesetzen, Richtlinien oder gesellschaftlichen Normen ausdrückt, die queere Menschen grundsätzlich benachteiligen oder ihre Rechte einschränken.
Queerfeindlichkeit ist als Überbegriff für die vielfältigen Diskriminierungserfahrungen zu verstehen, die sich je nach Gruppe sowie auch von Person zu Person innerhalb der LSBTIQ* Community unterscheiden.
Queerfeindlichkeit im Sport zeigt sich z. B. durch homofeindliche Sprüche in der Umkleide, trans*feindliche Kommentare von Trainer*innen oder die Einteilung in ausschließlich männliche und weibliche Teams.
Auch fehlen oft sichere Umkleideräume für nicht-binäre Personen oder klare Regelungen zur Teilhabe von trans* Athlet*innen. Wenn queere Identitäten unsichtbar gemacht oder belächelt werden, entsteht ein Klima, das viele vom Sport ausschließt oder belastet.