Safer Spaces bieten Menschen einen möglichst sicheren und geschützten Raum, in dem sie weniger Diskriminierung als in ihrer alltäglichen Umgebung erfahren. Daher sind sie wichtig für Personen, die solche Erfahrungen machen und deren Lebensrealität von vielen anderen Menschen nicht verstanden wird, weil sie diese nicht teilen.
Safer Spaces ermöglichen einen offenen Austausch und somit Selbstermächtigung. Sie sind Orte, an denen sich Menschen von erlebten Diskriminierungen erholen und neue Kraft schöpfen können. Queere Räume sollen ein Safer Space für queere Menschen sein. Allerdings können insbesondere Menschen, die von Mehrfachdiskriminierungen betroffen sind, auch dort Diskriminierung erfahren.
Räume im organisierten sowie im öffentlichen Sport sind von heteronormativen Gruppen dominiert. Für queere Menschen sind Safer Spaces im Sport deswegen umso wichtiger, damit sie die Chance haben, ihren Sport sicher und selbstbestimmt ausüben zu können.
Safer Spaces im Sport können z. B. FLINTA*-Basketballtrainings, geschlechterbefreite Tanzgruppen oder Schwimmbadzeitenausschließlich für trans*, inter* und nicht-binäre Personen sein.