Für Sichtbarkeit & Akzeptanz
sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Sport
Sport lebt von Vielfalt, Fairness und Gemeinschaft. Gemeinsam setzen sich die Landessportbünde und die Queeren Netzwerke mit dem Projekt Vielfalt in Bewegung! dafür ein, dass alle Menschen im Breitensport unabhängig von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sicher und respektvoll teilhaben können. Wir tragen zur Qualifizierung, Beratung und Vernetzung des Themas innerhalb des organisierten Sports bei.
Mit Fortbildungen, Handreichungen und niedrigschwelligen Anlaufstellen fördern wir Offenheit, sensibilisieren für Vielfalt, um Barrieren abzubauen. Unser Ziel ist, dass alle Menschen, unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlecht diskriminierungsfrei und gleichberechtigt am Sport teilhaben.
Niedersachsen
Vielfalt in Bewegung! gibt es in Niedersachsen mit der Kooperation des Queeren Netzwerks Niedersachsen mit dem Landessportbund Niedersachsen.
Nordrhein-Westfalen
Vielfalt in Bewegung! gibt es in NRW mit der Kooperation des Queeren Netzwerk NRW mit dem Landessportbund NRW.
Hintergrund
Fairness, Chancengleichheit und Teamgeist zählen zu den Grundwerten des Sports. Sport ist außerdem Ausgleich zum Alltag, bringt Spaß, schafft Zugehörigkeiten und ist eine Form des Körperausdruck – kurz Zugang zu Sport muss für alle Menschen gleichermaßen möglich sein.
Homosexualität wird vielfach tabuisiert oder abgelehnt, Geschlechter – und Körperstereotype sind allgegenwärtig. Wettkämpfe, Teams und Sportstääten sind weiterhin vielfach nach ‚Männer‘ und ‚Frauen‘ getrennt, wodurch der Zugang besonders für trans*, inter* iund nicht-binäre Sportler*innen erschwert ist.
Studien-lage
Im ‚OUTSPORT Survey‘, eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln, wurden LSBTI* Personen im deutschen Sport befragt.
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aller Befragten haben Diskriminierungserfahrungen gemacht
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davon haben verbale Diskriminierung erlebt
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der betroffenen Personen wissen nicht, an wen sie sich bei Vorfällen wenden können
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